Freitag, 21. November 2014

We are getting a problem!

Welt an Deutschland: Ihr habt bald ein Problem.

10 Jahre nach dem Pisa-Schock landet Deutschland nun doch regelmäßig im Mittelfeld. Soweit so schlecht.


Auch bei der neuen Untersuchung der OECD mit dem Namen ICILS (International Computer and Information Literacy Study), die weltweit die Computerfähigkeiten von Schülern untersucht, konnte nun wirklich nicht mit einer besseren Platzierung gerechnet werden. Die deutschen Defzite in diesem Bereich sind seit langem hinlänglich bekannt. Hier die Quittung:


Iclis-Studie zu Computer-Fähigkeiten von Kindern: Deutschland weit abgeschlagen via SPIEGEL ONLINE


Deutschland kommt auf einen Mittelwert von 523 Punkten. Damit liegt unser Land im Schnitt noch unter dem der Länder der Europäischen Union (525 Punkte), und nur knapp über dem Mittelwert aller OECD-Länder (516 Punkten).


Das muss man sich erstmal in letzter Konsequenz klar machen!




Entscheidend ist im Kopf

Ganz schnell wird geschlussfolgert, es sei zuwenig Geld in der Bildung generell vorhanden (stimmt) und speziell für die Bildung im Bereich neue Medien. Doch letzteres stimmt nur zum Teil, denn entscheidend ist - in Abwandlung eines bekannten Sprichworts - im Kopf, also bei den Planern von Richtlinien für die Ausbildung von Lehrern und Erstellung von Lehrplänen.

Internet ist eine Querschnitt-Aufgabe

Warum sonst wird immer noch eine Lehrkraft aus dem Bereich "Informatik" mit dem Thema "Internet" betraut, während längst klar ist, dass es sich um eine Querschnittsaufgabe handelt, die IN JEDEM SCHULFACH von hoher akuteller Relevanz ist?

Oder wieso Eltern von Schülern in NRW verpflichtet sind, knapp 100 Euro für Taschenrechner (mit grafischen Funktionen und Spielegimmiks) bereitzustellen, während leistungsfähige Tablet-Computer mit WLAN für das Doppelte zu bekommen sind und in sämtlichen Fächern genutzt werden könnten.


Sprachlos, euer Vattaunsa!

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